Häufige Irrtümer Lernen Sie aus den Fehlern der Anderen

Es kommt häufig vor, dass eine Registrierung im Zentralen Vorsorgeregister erfolgt, ohne dass zuvor eine Vorsorgeverfügung errichtet wurde. Die Registrierung verfehlt in diesem Fall ihren Zweck. Die Registrierung im Zentralen Vorsorgeregister ersetzt nicht die Errichtung der Vorsorgeverfügung, sondern setzt diese voraus. Registrieren Sie Ihre Vorsorgeverfügung im Zentralen Vorsorgeregister daher erst, wenn Sie eine Vorsorgeverfügung errichtet haben. Dabei können Sie Notare oder Rechtsanwälte beraten. Einen Notar in Ihrer Nähe finden Sie auf der Internetseite www.notar.de.

Regelmäßig erreichen uns Zusendungen von Vorsorgeurkunden. Diese müssen wir wieder zurückschicken. Das Zentrale Vorsorgeregister ist keine Verwahrstelle für Ihre Vorsorgeurkunde. Im Zentralen Vorsorgeregister werden lediglich die wesentlichen Angaben zu Ihrer Vorsorgeverfügung gespeichert. Bitte senden Sie Ihre Vorsorgeurkunden daher nicht an die Bundesnotarkammer.

Wenn sich Ehegatten gegenseitig bevollmächtigen, dann ist für jeden Ehegatten eine eigene Registrierung anzulegen. Wenn Sie in diesem Fall nur eine Registrierung im Zentralen Vorsorgeregister vornehmen, ist das eine Registrierung zu wenig. Die Vorsorgeverfügung des anderen Ehegatten wird dann gegebenenfalls im Ernstfall nicht gefunden.

Bitte beachten Sie, dass die Registrierung einer Patientenverfügung nur dann sinnvoll ist, wenn in der Vorsorgeurkunde auch eine Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung enthalten ist.

Noch Fragen? Dann finden Sie in unseren FAQ eine Antwort

Sie haben weitere Fragen zu der Registrierung Ihrer Vorsorgeurkunde? Eine Sammlung von Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie im Bereich FAQ.

 

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Frau mit Säugling auf den Arm sieht auf Monitor, auf dem die Startseite von www.vorsorgeregister.de zu sehen ist (verweist auf: Privatpersonen)
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