Eintragungsgebühren

Die Registrierungsgebühr fällt nur einmal an und deckt die dauerhafte Registrierung und Beauskunftung der Betreuungsgerichte ab.
Die Bundesnotarkammer erhebt für die Registrierung im Zentralen Vorsorgeregister aufwandsbezogene Gebühren. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach der Art und Weise, wie die Meldung zum Register (Internet oder Post) und die Abrechnung erfolgen. Auch die Zahl der gemeldeten Bevollmächtigten ist von Bedeutung.

So beträgt die Gebühr für Internet-Meldungen durch Privatpersonen grundsätzlich 13,00 €. Wenn Sie nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, kostet es 15,50 €. Wird mehr als ein Bevollmächtigter registriert, fallen für jeden weiteren Bevollmächtigten zusätzlich 2,50 € an.

Bei postalischen Anmeldungen durch Privatpersonen erhöhen sich die Gebühren um 3,00 €. Der Zuschlag für jeden weiteren Bevollmächtigten erhöht sich um 0,50 € auf 3,00 €.

Die Registrierungsgebühr

  • fällt nur einmal im Zeitpunkt der Registrierung an (keine Jahresgebühr),

  • deckt die dauerhafte Registrierung der Vorsorgeurkunde (einschließlich aller Angaben zum Umfang der Vollmacht und aller Angaben zu Betreuungsverfügungen und Patientenverfügungen) und

  • umfasst alle Kosten der Beauskunftung der Betreuungsgerichte.

Für institutionelle Nutzer des Registers (z.B. Notare, Rechtsanwälte, Betreuungsvereine oder Betreuungsbehörden) gelten noch günstigere Konditionen. Wollen Sie Ihre Vorsorgeurkunde beispielsweise von einem Notar beurkunden lassen, sollte dieser sie auch registrieren. Er wird Sie auf diese Möglichkeit auch hinweisen. Der Notar erhält für die Registrierung keine eigenen Gebühren und berechnet Ihnen nur die niedrigeren Eintragungskosten weiter.