Rechtsberatung bei Vorsorgeurkunden

Es empfiehlt sich, für die Errichtung von Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen rechtlichen Rat in Anspruch zu nehmen.
Beispielsweise müssen verschiedene Punkte (etwa die Befugnis zur Einwilligung in eine das Leben gefährdende Operation) ausdrücklich in der Vorsorgevollmacht angesprochen sein, damit die Vertrauensperson auch zu diesen Entscheidungen berechtigt ist. Zahlreiche Regelungen, insbesondere die Unterscheidung zwischen Innen- und Außenverhältnis, sind ebenso kompliziert wie wichtig.

Das Zentrale Vorsorgeregister kann keine Rechtsberatung durchführen. Da mit der Registrierung der Vollmacht auch keine eigenständige Vollmachtserteilung verbunden ist, werden die Angaben zur Vollmacht nicht inhaltlich überprüft, insbesondere wird nicht überprüft, ob überhaupt eine wirksame Vollmacht erteilt wurde. Infolgedessen kann die Bundesnotarkammer auch keine rechtlichen Fragen zur Errichtung und zum Umfang von Vorsorgevollmachten beantworten.

Rechtlichen Rat erteilen Rechtsanwälte und Notare. Für Verfügungen über Grundbesitz ist zwingend eine notarielle Urkunde erforderlich. Auch die Aufnahme von Verbraucherdarlehen erfordert eine notarielle Vollmacht. Hier finden Sie den Notar Ihrer Wahl: www.deutsche-notarauskunft.de. Über Anschriften von Rechtsanwälten informiert Sie die örtliche Rechtsanwaltskammer; deren Anschriften finden Sie unter www.brak.de.

Weitere Informationen zu den anfallenden Kosten bei der Beurkundung einer notariellen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung finden Sie hier.

Bei allen Fragen zum Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer und zum Eintragungsverfahren helfen wir Ihnen gern unmittelbar: Von Mensch zu Mensch.