Wird jeder Bevollmächtigte von der Eintragung unterrichtet?

Ja. Jeder Bevollmächtigte erhält grundsätzlich vom Zentralen Vorsorgeregister einmalig ein Schreiben über die Eintragung seiner Daten.
Ja. Jeder Bevollmächtigte erhält vom Zentralen Vorsorgeregister grundsätzlich einmalig ein Schreiben über die Eintragung seiner Daten und den Sinn der Registrierung. Die Information durch die Bundesnotarkammer ist grundsätzlich unabhängig davon, ob eine schriftliche Einwilligung vorliegt oder nicht. Eine solche Unterscheidung würde nicht nur unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand auslösen. Es könnte auch nicht mit vertretbarem Aufwand festgestellt werden, ob die vorgelegte (i.d.R. notariell nicht beglaubigte) Unterschrift tatsächlich vom Bevollmächtigten stammt.

Eine Ausnahme gilt im elektronischen Meldeverfahren der institutionellen Nutzer: Wenn der registrierte institutionelle Nutzer im Meldeprozess bezeugt, dass der Bevollmächtigte bereits schriftlich in die Speicherung seiner Daten im Vorsorgeregister eingewilligt hat, erfolgt keine gesonderte Benachrichtigung durch die Bundesnotarkammer.